Knochen-Kraft-Brühe

27.12.2018

Selbstgekochte Kraftbrühe ist ein hervorragender Nährstofflieferant, Schonkost und Energiespender für Hunde, besonders jetzt in der kalten Jahreszeit!

 

  • Knochenbrühe ist gut für die Gelenke. Wie gesund die Gelenke sind, hängt vom Kollagen-Gehalt der Bänder, Sehnen und den jeweiligen Knochenenden ab. Kollagen ist ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes und gehört zu einer großen Gruppe von Biomolekülen, zu denen auch Glykosaminoglykane gehören. Knochenbrühe ist voller Glykosaminoglykane – eine davon könnte Ihnen bekannt vorkommen: Das Glukosamin. Knochenbrühe enthält nicht nur phänomenal hohe Mengen an Glukosamin (wichtiger Baustein des Knorpelgewebes), sondern auch noch weitere Gelenkschutz-Verbindungen wie Chondroitin (stärkt die Widerstandsfähigkeit des Knorpels) und Hyaluronsäure (wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen)

 

  • Knochenbrühe unterstützt eine gesunde Verdauung. Die Darmwände verfügen über Millionen winziger kleiner „Löcher“, durch die verdaute Nährstoffe in den Körper gelangen. Stress, schlechte Ernährung und bakterielle Überwucherungen können dazu führen, dass diese „Löcher“ zunehmen oder größer werden – hier spricht man von einer „durchlässigen Darmwand“. Dies führt dazu, dass Dinge in den Körper gelangen, die dort nicht hingehören, wie Gifte oder Hefen. Der Körper erkennt diese unverdauten Partikel als Invasoren und wehrt sich dagegen: Auf diese Weise entstehen Allergien und Futterunverträglichkeiten. Knochenbrühe ist randvoll mit einer zähen Substanz, die die Darmwände ausschmiert und diese „Löcher“ zuschmieren kann: Gelatin

 

  • Knochenbrühe ist eine hervorragende Nahrung für kranke oder rekonvaleszente Hunde. Knochenbrühe ist eine hervorragende Quelle von wichtigen Mineralien und kann das Immunsystem stärken. Sie enthält einen hohen Anteil der Aminosäure Glycin, das die Verdauung unterstützt, indem es die Synthese von Gallensalzen und die Aussonderung von Magensäure reguliert

 


Wie koche ich eine Knochenkraftbrühe?


Besorge dir eine beliebige Menge Knochen (Hühner-, Kalbs-, und/oder Rinderknochen, es sollten unbedingt Gelenksknochen mit Knorpel dabei sein). Fülle die Knochen in einen üblichen Schmortopf und bedecke die Knochen mit Wasser (verwende nicht zu viel Flüssigkeit, damit die Brühe auch wirklich „suppig“ wird).

Füge 2-4 EL Apfelweinessig hinzu. Dieser Essig sorgt dafür, dass den Knochen die Mineralien besser entzogen werden. Wenn du keinen Apfelessig da hast, kannst du auch Zitronensaft verwenden.

 

Koche die Knochen über einen langen Zeitraum.Um wirklich alle Nährstoffe aus den Knochen zu gewinnen, solltest du die Knochen am besten 24 Stunden lang köcheln.12 Stunden sind auch ausreichend, aber je länger,desto besser. Wenn die Brühe in abgekühltem Zustand geleeartig ist, hast du es richtig gemacht!

Du kannst die Brühe in kleinen Behältern einfrieren. Im Sommer kannst du auch Hundeeis daraus machen, indem du die Brühe in einen Eiswürfelbehälter füllst. Im Kühlschrank hält sich die Brühe ca. 4 Tage.

 

Knochenbrühe ist keine ausreichende Nahrung über einen längeren Zeitraum, aber sie ist eine fabelhafte Grundlage für selbstgemachtes Hundefutter oder ein köstlicher Zusatz für Fertigfutter. Mit Knochenbrühe kannst du das Trockenfutter auf gesunde Weise befeuchten, deinem Hund Flüssigkeit zuführen, wenn er krank ist, oder ihn aufwärmen, wenn er durchgefroren ist.

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